Social Signals – SEO insights #5

Social Signals und ihre Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Suchen Sie nach einer weiteren Möglichkeit, Ihre Suchmaschinenoptimierung zu perfektionieren? Dann sollten Sie jetzt ganz genau aufpassen, denn es geht Social Signals. Immer öfter wird davon gesprochen, dass die Erwähnungen und Bewertungen auf Facebook, Twitter usw. einen starken Einfluss auf das Ranking von Google haben. Allerdings ist dies nicht ganz unumstritten.

Was sind Social Signals eigentlich?

Bei Social Signals handelt es sich um Erwähnungen eines Unternehmens (beziehungsweise der Webseite des Unternehmens) in den sozialen Medien; allen voran Facebook, Google+ und Twitter. Wie genau diese aussehen, kann nicht genau festgelegt werden, da jedes soziale Netzwerk über ganz eigene Benutzerfunktionen verfügt. “Klassiker” sind das “Like” auf Facebook oder der (Re-)Tweet bei Twitter mit einer Erwähnung oder Verlinkung.

Haben Social Signals wirklich Einfluss auf das Ranking?

Mittlerweile gibt es Studien dazu, ob die Erwähnungen, Likes oder anderen Vorkommnisse eines Unternehmens in den sozialen Netzwerken Einfluss auf das Ranking bei Google haben können. Bei den Studien handelt es sich um Untersuchungen, die die Firmen Searchmetrics und Moz unternommen haben. Beide haben tatsächlich einen (starken) Zusammenhang zwischen Social Signals und dem Ranking bei Google gefunden, wobei allerdings auch Seiten entdeckt wurden, die eine hohe Positionierung trotz fehlendem Erfolg in den sozialen Netzwerken besitzen.

Allerdings werden die Aussagen dieser Studien angezweifelt. Denn Matt Cutts als Vertreter von Google hat sich gegenteilig geäußert. Nach dem derzeitigen Sachstand wäre es also ein Fehler, bei der Optimierung einer Seite ausschließlich oder vorwiegend auf den Erfolg in sozialen Netzwerken zu setzen. Zumindest vorläufig.

Tatsächliche Einflussfaktoren von sozialen Medien

Soziale Medien haben dennoch eindeutig Einfluss auf das Ranking – in diesem Fall allerdings mittelbar. Denn die sozialen Netzwerke haben eine große Reichweite. Nutzer teilen interessante Beiträge, sehen Likes anderer User und können auch Verlinkungen teilen. Hier besteht die Chance, dass eine weitere Traffic-Quelle entsteht oder Backlinks aufgrund von geteilten Inhalten zustande kommen, um somit Google das Signal zu übermitteln, dass die Seite eine gewisse Relevanz aufweist.

Social Signals
Dieses Bild zeigt die Traffic-Aufteilung des Fashion-Magazins Hypebeast. Hierbei ist es interessant zu sehen wie stark auch die soziale Medien in den Erfolg hineinwirken.

Grundsätzlich ist es daher keine schlechte Idee, bei der Optimierung einer Seite auch auf die sozialen Medien zu achten bzw. zu setzen. Denn auch, wenn es noch wenig direkten Einfluss auf das Ranking gibt, besteht doch mittelbar ein Zusammenhang.

Zusammenfassend ist es also durchaus von Vorteil, auf der Webseite Buttons zu sozialen Medien einzubinden, mit denen der User direkt teilen oder liken kann.

Voraussetzung für den Erfolg mit Social Signals ist natürlich der jeweilige Content der zum Liken und Teilen anregt. Als Tipp: Hier lohnt es sich, aktuelle Themen aufzugreifen und die Seite regelmäßig mit neuen, für die Community interessante Informationen auszustatten.

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